Erfahrung schon seit 1987
Die
Schmerzklinik ist
nach § 40 SGB V von allen
gesetzlichen Krankenkassen als
Rehabilitationseinrichtung anerkannt. Für Patienten mit
privater
Krankenkasse werden Krankenhaus- bzw. krankenhausvergleichbare Behandlungen gemäß OPS 8-918 durchgeführt.
Beihilfefähig.
ORALSCHMERZEN
(chronischer Oralschmerz)
Der Begriff
"oral" bedeutet: zum Mu nd bzw. zur Mundhöhle gehörig, durch den Mu nd
| Was versteht man unter dem Begriff "Mu
nd"?
Noch deutlicher kann man es wohl nicht mehr zeigen! Bildquelle:
http://www.richardschwarz.de/ bzw. |
Oralschmerzen können mehrere Bereiche betreffen bzw. von verschiedenen Strukturen ausgehen:
Zahnfleisch (hpts. Entzündung = Gingivitis))
Mu nd schleimhaut (hpts. Entzündung = Stomatitis)
Rachen oder
Mu nd boden.
Bei älteren Patienten ist ein Oralschmerz öfters auf eine Allergie im Bereich der Mu nd schleimhaut zurückzuführen. Ein Schmerz im Bereich des Mu nd bodens, auch wenn dieser nur beim Genuß von schärferen Speisen auftritt, kann ein erster Hinweis auf eine Krebserkrankung sein und sollte sofort fachärztlich abgeklärt werden.
Ausführliche Informationen zum Thema "Oralschmerzen" (Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten) erhalten Sie, wenn Sie das jeweilige, blau unterlegte Stichwort anklicken.
Die
spezielle Schmerztherapie
verfügt im Rahmen der therapeutischen
Lokalanästhesie
über eine sehr hilfreiche Methode gegen Oralschmerzen,
nämlich wechselseitige, engmaschig wiederholte Blockaden des
Ganglion stellatum
(= eine vegetative Schaltstelle im seitlichen Halsbereich) mit einem lang wirkenden,
örtlichen Betäubungsmittel.
Dabei kommt es durch Weitstellung der Blutgefäße (Sympathikolyse)
im gleichseitigen Mu nd bereich zu einer
deutlichen Steigerung der Durchblutung, die sowohl degenerativen
(= abnutzungsbedingten) als auch entzündlichen
Schmerzursachen (z.B. Gingivitis,
Stomatitis) kausal (= ursächlich)
entgegenwirkt. Von einer solchen Durchblutungsverbesserung profitiert auch ein
gestörter Nervenzellstoffwechsel.
Teilweise werden bei
Oralschmerzen
auch Blockaden
des
Ganglion cervicale superius
(= eine vegetative Schaltstelle im M
und
- bzw. Rachenbereich) empfohlen. Diese Blockadetechnik
erfolgt als
GLOA
(= Blockade mit einem Opium-ähnlichen Wirkstoff),
der Nachteil gegenüber der Verwendung eines Lokalanästhetikums
(= örtliches Betäubungsmittel) ist aber, daß die Wirkung
auch bei wiederholter Anwendung kaum anhaltend ist, da die sympathikolytische
(= gefäßerweiternde) Komponente nur gering oder gar
nicht ausgeprägt ist.
Die Methoden der modernen Schmerztherapie bieten auch optimale Voraussetzungen für eine Anschlußheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitation. Mehr darüber erfahren Sie hier: http://www.anschlussheilbehandlung.co.uk (einfach anklicken).
Laut der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit haben alle Versicherte (also auch ältere Patienten) einer gesetzlichen Krankenkasse einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation und können sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst aussuchen. Das Bundesgesundheitsministerium schrieb dazu auch einen Brief an die Aufsichtsbehörden. Dieses Wahlrecht wurde mittlerweile auch durch Urteile von Landessozialgerichten bestätigt: Baden-Württemberg (Az: L 4 KR 2071/05) und Hessen ((Az.: L 1 KR 2/05: Gewährt eine Krankenkasse einem Versicherten einen Aufenthalt in einer Reha-Klinik, so ist sie dazu verpflichtet, die Wünsche des Versicherten in Bezug auf die Einrichtung zu berücksichtigen (eine Revision gegen diese Entscheidung ließ das Gericht gar nicht erst zu)). Der Kläger hatte die Kur noch während des laufenden Prozesses in der von ihm bevorzugten Einrichtung auf eigene Kosten angetreten. Seine Krankenkasse wurde dazu verurteilt, ihm die Kosten für die Kur zu erstatten.
Sie wollen mit einem erfahrenen Schmerzarzt sprechen? Kein Problem, einfach jeweils an einem Mittwoch zwischen 13.00 und 14 Uhr oder Donnerstag zwischen 13.00 und 15.00 Uhr die Tel.-Nr. 07931-5450 anwählen (keine extra Gebühren).
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